Schloss Wiesberg

Hoch über der wild schäumenden Trisanna, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet, thront auf einem vorspringenden waldigen Fels Schloss Wiesberg.

Schloss Wiesberg

Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur. Ende des 14. Jhdts. war das Schloss als Lehen der Grafen von Tirol Eigentum der mächtigen Rottenburger, deren Stammburg sich oberhalb von Rotholz im Unterinntal befand. Seit dem Aussterben dieses Geschlechts im Jahre 1411 war Wiesberg landesfürstliches Eigentum und wurde mehrmals verpfändet, zuletzt 1770 an die Grafen von Wolkenstein, bei denen es bis 1840 verblieb. 1809 fand in der Nähe des Schlosses ein wildes Gefecht zwischen den bayrischen Truppen und einigen hundert Paznauner und Stanzertaler Schützen statt.

Schloss Wiesberg in Tirol

Der in die bis zu 2,7 m dicke Ringmauer eingebaute mächtige Bergfried wurde 1908 aufgestockt und mit einem Pyramidendach gedeckt. Ein Trakt aus dem 15. Jhdt. verbindet ihn mit dem kleinen quadratischen Palas, dessen Südwand ein auf Krangsteinen ruhenden Eker belebt. In der nordwestlichen Ringmauerecke befindet sich die spätgotische 1420 erbaute und 1602 neu geweihte Liebfrauenkapelle mit Deckenmalereien und Glasfenstern vom Anfang des 20. Jhdts. Schloss Wiesberg ist in Privatbesitz und nur von Außen zu besichtigen.

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