Kapuzinerkloster - Perjen

Bereits 1670 versuchten die Bewohner von Angedair und Perfuchs die Niederlassung der Kapuziner in ihrem Ort zu erreichen, doch erst im 20. Jhdt. wurde dieser Bitte seitens des Ordens entsprochen.

Der geeignete Standort für das neue Kloster bot sich im Stadtteil Perjen, der seit dem Bau der Eisenbahn stark angewachsen war und noch über keine eigene Seelsorge verfügte. Anlässlich der Kirchenerweiterung wurde die Kirche neu orientiert, der bisherige, fünfseitig geschlossene Chor des barocken Baues als Vorhalle adaptiert und das dreijochige Langhaus durch die Einfügung eines querschiffartigen Jochs sowie den Anbau eines halbrund geschlossenen Chors erweitert.

Das Innere der Kirche wird durch ein großes Rundbogenportal mit darüber liegendem Barockfenster erschlossen und durch große flachbogige Fensteröffnungen erhellt. Es zeigt sich ein lichterfüllter Raum, dessen drei barocke Langhausjoche von einer auf Pilastern ruhenden Stichkappentonne überwölbt werden. Das bedeutendste Kunstwerk der Kirche ist der durch seine Größe, die seitlichen Opfergangsportale und die dreifache Säulenstellung besonders hervorgehobene Hochaltar.

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