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Region zu dem macht, was sie ist: Menschen in TirolWest

Die Tourismusbranche sucht von Anbeginn der kommerziellen Urlaubsreisen nach ihr – DER Formel für die perfekte Urlaubsdestination,die dauerhaft Besucher anzieht, dabei nie langweilig wird und selbstverständlich florierende Auslastungszahlen garantiert.

Zwei Zutaten scheinen dabei vonnöten zu sein: eine unberührte Naturkulisse, sei es in Form von Bergen, Meer, See oder Strand, sowie ein ausreichendes und abwechslungsreiches Freizeitangebot vor Ort. Soweit so gut. Warum aber fühlen wir uns an einem Ort wohler als an einem anderen, wenn die äußeren Gegebenheiten an beiden Orten nahezu gleich sind? Warum kommen wir an einen Urlaubsort immer wieder und fühlen uns an ihn gebunden, fast heimelig, an einen anderen denken wir jedoch kaum zurück? Was also macht den Unterschied zwischen einem netten aber gewöhnlichen Urlaubserlebnis und dem ultimativen Ferienhighlight? Die Lösung ist so einfach wie logisch: Es sind die Menschen vor Ort, die Einheimischen. Ihre Art ist es, die aus einer Region, aus einem Ort eine schöne Hülle ohne Kern oder eben die Vollendung der Erholung macht. Herzlichkeit, Wärme, ehrliche Gastfreundlichkeit und eine offene Art der Einheimischen Gästen gegenüber ermöglichen diesen, sich wohl zu fühlen, ihren Urlaub in guter Erinnerung zu behalten – und zum „Wiederholungstäter“ zu werden.

Die Ferienregion TirolWest (www.tirolwest.at), zwischen den bizarren Kalkmassiven der Lechtaler- und dem lieblicheren Urgestein der Ötzaler Alpen gelegen, ist eine solche Oase des Wohlfühlens. Ihre Bewohner sind Unikate, die ihre Heimat lieben und ihre Traditionen pflegen. Es sind Menschen, die Tätigkeiten nachgehen, die regionsspezifisch oder an mit der Region verknüpfte Gegebenheiten gebunden sind. So entsteht ein Kreislauf zwischen TirolWests Natur und den Menschen, die von, durch und mit ihr leben. Diese besondere Atmosphäre spürt auch der Besucher sofort und taucht in die Tiefen und Geheimnisse des Westtiroler Lebens ein. Wer die Menschen in TirolWest näher kennen lernt, erhält einen eigenen Zugang zu der Ferienregion. Einige dieser einheimischen Unikate möchten wir Ihnen vorstellen. Sie repräsentieren die Vielfalt der Region und stehen stellvertretend für alle touristischen Einrichtungen, die in TirolWest angesiedelt sind.

Menschen in TirolWest - Porträts

„Brennen, was das Recht erlaubt“

Brennereimeister und Besitzer der Brennerei Giggus Stefan Nothdurfter. Auf den ersten Blick ist Stanz ein beschaulicher Ort oberhalb TirolWests Bezirkshauptstadt Landeck. Auf den zweiten Blick ist das Zwetschkendorf ein Ort für wahre Genießer und das erste Brennereidorf Österreichs! Von insgesamt 150 Haushalten üben noch ganze 65 ihre Brennereirechte aus. Die Giggus Brennerei des mehrfachen Landessiegers und -besten Stefan Nothdurfter befindet sich seit 1667 in Familienbesitz. Der Brennereimeister übt die Brennereikunst hauptberuflich aus. Zusammen mit Ehefrau Elvira, Sohn Simon und Schwiegertochter Manuela geht der 50-jährige seit 30 Jahren seiner Tätigkeit und seinem größten Hobby gleichzeitig nach. Von Himbeerlikör, über Cassis Premium und den klassischen Obstler bis hin zur traditionellen Stanzer Zwetschke – Stefan Nothdurfer kann alles und produziert alles. Richtungweisend ist dabei die Nachfrage. Sein Ab-Hof-Verkauf spricht hauptsächlich Privatkunden an, sein Kundenstamm reicht bis nach Bayern. Auch Sonderbestellungen aus Asien sind nicht selten. Diese werden dann von Sohn Simon bearbeitet, der gleichzeitig eine eigene Brennerei besitzt und aufgrund seines Brennereirechts auch ins Ausland liefern darf. Die traditionellen Brennereigeräte des Vaters sorgen für Qualität und können auch exklusivste Schnäpse herstellen – die älteren Maschinen lassen sich eben noch problemlos auseinander und wieder zusammen schrauben. Die Herstellung der Krönung der edlen Schnäpse, des Vogelbeers, ist somit für die Brennerei Giggus ein Klacks. Und welcher Schnaps ist der Beststeller? „Na, die Stanzer Zwetschke natürlich!“ lacht Herr Nothdurfter. Hintergrundinformation zu Stanz / Ferienregion TirolWest: In Stanz gibt es ca. 150 Haushalte und 53 Brennereien, 80 Brenner üben heute noch sehr aktiv ihr Brennereirecht aus. So wurde Stanz 2005 zu Österreichs erstem Brennereidorf ernannt. Von Generation zu Generation wurde das Wissen um das Schnapsbrennen weiter gegeben. Zahlreiche Prämierungen sprechen von der hervorragenden Qualität der Stanzer Brände. Das sonnige Plateau oberhalb von Landeck ist eines der höchstgelegenen Obstanbaugebiete Europas. Dort wächst auch die bekannte „Stanzer Zwetschke“, die der Region zum Titel „Genussregion Österreichs“ verholfen hat. In den Brennkessel kommen neben den Zwetschken, Äpfeln und Birnen auch mal exotische Früchte, wie zum Beispiel Bananen.

Hintergrundinformation zu Stanz / Ferienregion TirolWest:

In Stanz gibt es ca. 150 Haushalte und 53 Brennereien, 80 Brenner üben heute noch sehr aktiv ihr Brennereirecht aus. So wurde Stanz 2005 zu Österreichs erstem Brennereidorf ernannt. Von Generation zu Generation wurde das Wissen um das Schnapsbrennen weiter gegeben. Zahlreiche Prämierungen sprechen von der hervorragenden Qualität der Stanzer Brände. Das sonnige Plateau oberhalb von Landeck ist eines der höchstgelegenen Obstanbaugebiete Europas. Dort wächst auch die bekannte „Stanzer Zwetschke“, die der Region zum Titel „Genussregion Österreichs“ verholfen hat. In den Brennkessel kommen neben den Zwetschken, Äpfeln und Birnen auch mal exotische Früchte, wie zum Beispiel Bananen.

„Für alles ist ein Kraut gewachsen“

Kräuterfachmann Christian Strobl hat viele Tipps auf Lager Wer den 67-jährigen zum ersten Mal trifft, ist von seiner Aura und seiner Lebenslust fasziniert. Der pensionierte Buchhalter ist der „Kräuterprofessor“ der Region TirolWest, kennt er sich doch mit allen bekannten und weniger gängigen Kräutern genauestens aus. Ihre Wirkung auf den Organismus kennt er bis ins Detail und gibt gezielt Tipps, welches Kraut wie zu gebrauchen ist, ob es verspeist, aufgelegt oder aufgebrüht werden muss. Um auch anderen den Respekt vor der Natur und ihrer Heilkraft zu vermitteln, begleitet Christian Strobl regelmäßig Schulklassen bei Kräuterwanderungen in Grins. Schließlich ist seine Tochter Lehrerin, da liegt das Weitergeben des Wissens an die nächste Generation nahe. Das grundsätzliche Geheimnis bei Kräutern? „Die Kraft der meisten Kräuterpflanzen entfaltet sich erst durch die Blüte“ verrät Herr Strobl. Am liebsten züchtet er sein eigenes Kraut im eigenen Kräutergarten, der geheimnisvoll mitten in den Wiesen TirolWests gelegen ist. Herr Strobl produziert seine Salben, Salze und Cremes jedoch nur für den Eigengebrauch, für Familie und Freunde. 

Konditormeister und Erfinder der „Tiroler Edlen“ Hansjörg Haag

Das süße Herz von TirolWests Bezirkshauptstadt Landeck schlägt direkt im Café-Konditorei-Betrieb von Hansjörg Haag. Hinter dem dezenten Eingang verbirgt sich ein wahres Schlemmerland, denn neben dem gewöhnlichen Verkauf von Kuchen und Törtchen beschäftigt sich der Konditormeister mittlerweile hauptsächlich mit etwas anderem: Seit 2001 ist Hansjörg Haag der Produzent der über die Ferienregion und das Land hinaus bekannten Edelschokolade „Tiroler Edle“. Was vor fast genau 10 Jahren mit ganzen 2000 Schokoladen im Jahr begann, ist mittlerweile zu einem großen Familienbetrieb mit 12 Mitarbeitern und einem Produktionsvolumen von 200.000 Tafeln jährlich angewachsen! In Spitzenzeiten wie der Vorweihnachtszeit von September bis Dezember produziert Hansjörg Haag 2000 Stück täglich, dennoch sind in dieser Zeit die Regale immer leer. Schließlich werden die insgesamt 27 Sorten der handgeschöpften Schokolade von Liebhabern aus der ganzen Welt bestellt – auch online. Auftraggeber sind dabei nicht selten Einzelkunden und Luxushotels aus Japan, Dubai oder den U.S.A. Was die „Tiroler Edle“ so edel macht? Für ihre Herstellung wird einzig und allein der Rahm des Tiroler Grauviehs verwendet, einer dreitausend Jahre alten, seltenen und robusten Bergrinderrasse. Deren Milch enthält besonders viel Omega 3-Milchsäuren und Magnesium. 15.000 – 18.000 Liter Milch jährlich werden allein von den Bauern in TirolWest bezogen. Somit unterstützt Hansjörg Haag gleichzeitig die Landwirte der Region. Für sein bekanntestes Produkt, die „Stanzer Zwetschke“, verwendet der Schokolatier selbstverständlich die Qualitätsliköre aus Stanz. Und sein Lieferant für Pfefferminze, die in der dunklen Pfefferminzschokolade verarbeitet wird, ist Christian Strobl. Schließlich hat der Konditormeister die besten Produkte quasi vor der eigenen Haustür!

„Entspannen und Kräfte sammeln? Am liebsten in Zams und am Venet“ meint die junge Profi-Kletterin Christine Schranz

Nicht nur kulinarisch, sondern auch sehr sportlich geht es in der Region TirolWest zu. Zahlreiche Klettergebiete mit über 300 Routen locken Freizeitkletterer und Profi-Alpinisten aus nah und fern in den Westen Tirols. Auch das sportliche Aushängeschild der Region, die 22-jährige Vorzeige- Kletterin Christine Schranz, hat ihre ersten Kletterversuche im zarten Alter von 10 Jahren auf den heimischen Routen unternommen. Die in Zams / TirolWest geborene Spitzensportlerin kann seitdem einige Erfolge vorweisen.So erreichte sie mehrfach Führungsplätze in nationalen Meisterschaften und erzielte ebenso gute Platzierungen in internationalen Wettbewerben. Kein Wunder, hat sie doch ihr Handwerk in den Klettergebieten ihrer Heimat wie dem Affenhimmel, im Klettergebiet Steinsee oder an der Burschlwand gründlich gelernt. Und noch ein Handwerk übt die sympathische Tirolerin aus: Im wahren Leben arbeitet Christine Schranz als Spenglerin! Dieser Beruf bescherte ihr aufgrund eines Arbeitsunfalls im Jahr 2008 unglücklicherweise eine Zwangspause von ihrem absoluten Lieblingssport. Nun aber steht weiteren Erfolgen nichts mehr im Weg. Neben Trainingslagern, Berufsleben und Wettkämpfen darf aber auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. Und diese verbringt die junge Sportlerin am liebsten in Zams bei ihrer Familie. Denn eines hat sich in all den Jahren nicht geändert – TirolWests Hausberg Venet ist und bleibt Christines Lieblingsberg.

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